Pontoniere Schmerikon

 

 
 

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12.07.2014

Ferienpass Ausserschwyz zu Besuch

In Zusammenarbeit mit der Ferienpassorganisation Ausserschwyz gelang es den Pontonieren ein attraktives Schnupperprogramm auf die Beine zu stellen. Prioritär ging es darum Nachwuchs zu rekrutieren. Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit bietet ein solcher Anlass auch immer die Gelegenheit diese Randsportart breiteren Bevölkerungskreisen bekannt zu machen. Nach erfolgreicher Erstauflage im vergangenen Jahr nahmen zwanzig Jugendliche zum Teil in Begleitung ihrer Eltern aus den Ausserschwyzer Gemeinden am Schnupperangebot der Pontoniere Schmerikon dieses Jahr teil. Für die Sektion Schmerikon ein wahrlicher Grosserfolg.

Bei schönstem Sommerwetter starteten um 13.30 Uhr die Pontoniere mit dem Schnupperprogramm. Einleitend begrüsste der Präsident Werner Brunner die zahlreichen Anwesenden ganz herzlich im Namen des Gesamtvereines und übergab hernach das Wort zur Erklärung des geplanten Ablaufs des Nachmittages an Jungpontonierleiter Manuel Rohner.

Die Präsentation des Handwerks der Pontoniere Schmerikon wurde in Form eines dreigliedrigen, gruppenrotierenden Postenlaufes vorgenommen. Präsident Werner Brunner oblag es in einem Kurzreferat durch das Vereinsdepot zu führen und über die allgemeine Organisation, die Anfänge der Pontoniere Schmerikon und des Pontoniersports allgemein und anderen Aktivitäten des Vereines zu berichten. Besonders erwähnenswert ist die jährlich stattfindende Seeuferreinigung, bei welcher bis zu 90 Kubikmeter Unrat entfernt und entsorgt werden. Die Sektion bestreitet pro Saison 3-4 Wettfahren und im Turnus von drei Jahren jeweils ein Eidgenössisches Pontonierwettfahren (2015 in Mumpf).

Die Pontoniere sind in Schmerikon seit 1916 über Generationen tief verwurzelt. Allein die Tatsache, dass gleichzeitig bis zu drei Generationen einer Familie im Verein vertreten sind, spricht für sich. Die Pontoniere Schmerikon sind gern gesehene Helfer an diversen Dorf- und Firmenfesten und führen auch Talfahrten und andere Aufträge aus. Auch das traditionelle Fischessen, welches alle zwei Jahre durchgeführt wird, stösst jeweils auf enorme Besucherresonanz.

Anschliessend demonstrierten die Jungpontoniere in einer halbstündigen Show, das Handwerk eines Pontoniers am praktischen Beispiel. Sichtlich erfreut stiegen die Newcomers in die Weidlinge ein, um sich den zweiten Posten zur Gemüte zu führen und selbst einmal das Rudern und Stacheln zu probieren. Da erfuhren die begeisterten Schnuppernden mit welchen Tücken diese Sportart verbunden ist. Jungpontonierleiter Manuel Rohner stand den interessierten Neuankömmlingen kompetent Red und Antwort.

Eine Spritztour mit dem motorisierten Übersetzboot bildete den dritten und letzten der drei Posten. Das Fahrerpaar Iwan Baggenstos und Stefan Fritsch beförderten die Interessenten die Linth hinunter und erzählten einiges Wissenswertes über den Pontoniersport und die Geschichte Schmerikons und der Linth. Die Bootsfahrt führte die Schnuppernden rund um die Bätzimattinseln herum, hinüber ins Seedorf und wieder zur Grynau zurück.

Für die anfänglichen Trainings der Jungpontoniere werden jeweils ein- bis zwei Weidlinge im rechtsseitigen Nebenkanal stationiert. Aufgrund der vergleichsweise langsamen Fliessgeschwindigkeit des Flusses eignet es sich ausgezeichnet, um die ersten Ruder- und Stachelversuche zu unternehmen. Sobald sich diese Fertigkeiten gefestigt haben, wird auf der Linth trainiert. Nach dieser Anstrengung wurde eine kleine Verpflegung offeriert. Dem gemütlichen Ausklingen des Nachmittages stand nichts mehr im Wege. Das Programm schloss um 16.30 Uhr. Die Türe der Pontoniere Schmerikon steht jederzeit für Interessierte ob jung oder alt offen. Ein Schnuppertraining kann jederzeit besucht werden. Die Pontoniere Schmerikon freuen sich auf Ihren Besuch.

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