Pontoniere Schmerikon

 

 
 

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29.06.2014

Kantonalbernisches Pontonierwettfahren in Ligerz/BE

Sektionswettfahren – empfindliche Niederlage eingefahren
Am vorletzten Samstag stand für die Pontoniere Schmerikon derSaisonhöhepunkt, das Sektionswettfahren am Hagneckkanal in Ligerz/BE, an.Das Kantonalbernische Pontonierwettfahren wurde von den beiden gastgebendenSektionen Ligerz und Worblaufen gemeinsam organisiert. Es stand ein zeitlicheng gestaffeltes Programm an. Frühmorgens besammelten sich die SchmerknerSeebuben am Bahnhof in Schmerikon. Am Hagneckkanal angekommen, weit abvom nächsten Dorf und auf weiter Flur gelegen, musste die Gruppe 1 desSektionswettfahrens den Parcours für den Gruppenwettkampf besichtigen(Gruppenbestand: 2 Übersetzboote (Fahrer ab 21 Jahren) plus ein Weidling (bis20 Jahren), derzeit die Gruppe 2 (Gruppenbestand:3 Übersetzboote) denEinzelparcours unter die Lupe nahm. Die erste Gruppe durchfuhr den Parcoursum 09.30 Uhr und die zweite Gruppe folgte um 11.10 Uhr. Nachdem Mittagessenstand bereits um 13.30 Uhr schon das Einzelwettfahren gerade unterhalb desSektionsparcours an.
Beim Sektionswettfahren wird in zwei Ablösungen gerudert, weshalb sich auch 4anstatt wie im einzelfahren 2 Pontoniere im Schiff befinden. Nach zweiDurchgängen hat jede Ablösung den ganzen Parcours einmal durchgefahren.Gewisse Übungsteile wie Durchfahrten, Brückenpfeiler umfahren oderLandungen auf bestimmtes Ziel sind identisch mit den Übungsteilen desEinzelfahrens. Andere Wettkampfabschnitte wiederum sind zusätzlich undwerden synchron absolviert (Gemeinsame Stachelfahrt oder gemeinsameÜberfahrt in Linie), wobei es auf den einheitlichen Rudertakt oder Stacheltaktund klar vorgeschriebenen Schiffsabständen ankommt.
Die Sektion Schmerikon setzte sich zum ehrgeizigen Ziel sich unter den erstenfünf Rängen zu klassieren. Von insgesamt 36 teilnehmenden Sektionen musstensich die Schmerkner mit dem mageren 14. Rang und somit einem Silberrangbegnügen. Vor allem das Umfahren des markierten Felsens und die Abfahrtunterhalb einer Latte waren die Knacknüsse für die Seebueben. Dort wurden dieentscheidenden Punkte vergeben. Bei einem Punktemaximum von 320 Punkten reihten sich die beiden Sektionsgruppen auf Rang 14 bei 311.834. Innerhalbeines Punktes Unterschied konnten sich 4-5 Sektionen rangieren, weshalb auchdie Rangliste dementsprechend eng für Schmerikon ausfiel.

Den Kategorie D-Fahrern war knapp kein Kranzglück beschieden
Clemens Müller sen. verpasste mit seinem Vorderfahrer Urs Wespe den letztenKranz bei einer Punktelimite von 223.8 (Maximum lag bei 230 Punkten) umlediglich 0.2 Punkte und klassierten sich nur einen Rang hinter der letztenKranzausgabe. Das zweite Fahrerpaar der Kategorie D Steuermann PaulWohlgensinger und Werner Brunner konnten sich auf dem 57. Rang bei 219.2Punkten halten.

Hauptprobe für die Jungmannschaft
In der Kategorie II fuhren für die Schmerkner Sektion die Newcomers HansMüller/Simon Schubiger auf Rang 39 und die Geschwister Alois und CatrinBeeler platzierten sich auf Platz 27. Die Kategorie III wurde von den GebrüdernMartin und Ramon Aebischer (Wangen/SZ) bestritten, welche sich mit 210.8Punkten auf Rang 34 in die Rangliste einreihen konnten. Alle Fahrerpaare gingenohne Kranzabzeichen nach Hause. Sie erhalten an derJungpontonierschweizermeisterschaft in Schönenwerd vom 6.9. eine weitereChance ihr Können unter Beweis zu stellen.

Erfolgreiche Fahrerpaare in der Kategorie C
Bei einer Kranzlimite von 224.9 Punkten (Maximum lag bei 230 Punkten) wurdeder Reigen durch das wiederum erfolgreiche Fahrerpaar Ramon und BenjaminWespe auf Rang 26 eröffnet. Diesem Fahrerpaar gelang der nahtlose Übergang anKranzgewinnen vom Weidling ins Boot bei allen drei dieses Jahr abgehaltenenWettkämpfen (Bremgarten, Wynau, Ligerz). Mit Punktegleichstand, aber derlängeren Zeitmessung folgten ihnen auf Rang 27 (225.8 Punkten) SteuermannClemens Müller jun. und Jungpontonierleiter Manuel Rohner. Auf Rang 34folgten Vorderfahrer August Kuster und Fahrchef Christian Kuster mit 225.4Punkten. Die Gebrüder Daniel und Christoph Koller verpassten den letzten Kranzrang umnur gerade einen Punkt (223.9) und landeten auf Rang 63. Reto Oertig, welcherseine Dernière für die Sektion Schmerikon absolvierte, konnte sich mitVorderfahrer Michael Wespe 7 Ränge weiter hinten auf der Rangliste einreihen.Wiederum 2 Ränge weiter auf der Rangliste folgten Remo Wespe und DanielWespe auf Rang 72. Kassier Marcel Oertig und Aktuar Marius Baumer gelang essich den 82. Rang zu sichern.. Das Schlusslicht bildete Iwan Baggenstos undStefan Fritsch auf Rang 175.

Tatkräftige Unterstützung des Kampfgerichtes
Die Sektion Schmerikon war nicht nur auf dem Wasser aktiv, sondern auch amWasser. Mit Hans Wohlgensinger (Einzelfahren), Josef Gähler (Sektionsfahren)und Bernhard Fürer (Spezialwettkampf „Schnüren“) standen während zweiWettkampftagen langjährige und erfahrene Kampfrichter am Hagneckkanal imEinsatz und beurteilten die Wettkämpfer. Nicht nur die Wettkämpfer ausSchmerikon sollen in diesem Bericht Beachtung finden, sondern auch die zurDurchführung eines Wettkampfes unverzichtbare Grösse der Kampfrichter.

Saison 2015
Im nächsten Jahr wird wiederum traditionell alle 3 Jahre ein EidgenössischesPontonierwettfahren stattfinden. Mumpf wird Austragungsort sein. AlsGeneralprobe wird vor dem Eidg. in Aarburg ein Sektionswettfahrenausgerichtet.



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