Pontoniere Schmerikon

 

 
 

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12.06.2018

Gute Schmerkner schlecht belohnt

20180609__006.jpgBeim letzten Stelldichein vor dem Saisonfinale zeigten die Schmerkner Pontoniere eine gute Leistung, der (zu) einfache Parcours wurde ihnen jedoch zum Verhängnis.
Es klingt irgendwie grotesk, doch die Pontoniere aus Schmerikon können nur bedingt etwas mit einfachen Parcours anfangen. Einen Blick auf die Rangliste des vergangenen Wettfahrens in Aarwangen untermauert diese Aussage.
Zu Buche schlagen  5 Kränze bei 12 gestarteten Fahrerpaaren. Eine eher bescheidene Leistung, doch bei genauerem Hinsehen wird klar, dass die Schmerkner in den Kategorien C und D  total lediglich 1 Pünktchen abgegeben haben.
Trotz sehr guten Leistungen auf dem Parcours, mussten sich auf Grund der zu wenig schnellen Zeiten einige Seebueben ohne Auszeichnung aus dem Oberaargau verabschieden.

Glück ist wenn man Wespe oder Müller heisst
Für den Lichtblick sorgten dieses Mal die Jüngsten. Manuel Helbling und Yanis Grob klassierten sich in der Kategorie I im 5. Rang und unterstrichen ihr grosses Potenzial zum wiederholten Male. Der Sprung aufs Podest blieb ihnen um mickrige 0.1 Punkte verwehrt.
Philipp Kuster und Jonas Wälti mussten bei ihrer Premiere erwartungsgemäss Lehrgeld bezahlen. Sie fuhren bei der zweitjüngsten Kategorie auf den 29. Rang.
Die Schwestern Marina und Catrin Beeler schnupperten an einem Kranzrang, gereicht hat es leider nicht. In der Frauenkategorie belegten die Beiden den 17. Rang.
Lili Wespe verpasste mit Catrin Beeler bei ihrem ersten Ernstfall auf dem „grossen“ Parcours ebenfalls den angestrebten Kranz.
In der Kategorie D ruderte Veteranenobmann Paul Wohlgensinger mit Präsident Werner Brunner um 0.5 Punkte an der Kranzauszeichnung vorbei. Ärgerlich, denn genau diesen hal-ben Punkt liessen sie bei der ersten Ziellandung liegen.
In der Kategorie C fanden förmlich die „Wespe-Müller Spiele“ statt. Mit Ramon Wes-pe/Benjamin Wespe, Daniel Wespe/Remo Wespe, Clemens Müller jun./Manuel Rohner sowie Clemens Müller sen./Michael Wespe (Michael Wespe als Doppelstarter) ergatterten sich gleich 4 Fahrerpaare einen Kranz.
Trotz starker Fahrt scheiterten Daniel Koller/Christof Koller, Marcel Oertig/Stefan Fritsch und Michael Helbling/Michael Wespe knapp an der Zeit.
Mehr Thomas Sutter, weniger Christian Stucki
Wie so oft in der Vergangenheit, bleibt den Schmerkner die Erkenntnis, dass sie mehr die Techniker und nicht die „Zeitbolzer“ sind. Sobald der Parcours in technischer Hinsicht zu einfach wird und so die Zeit mehr an Gewicht gewinnt, müssen sie sich hinten anstellen.
Wie einst Thomas Sutter als Schönschwinger, so sind die Schmerkner schon fast als Schönruderer bekannt. Doch schön ist nicht immer gut, oder wie im Falle der Pontoniere nicht immer schnell. Aber jedem Schwingerfreund ist bekannt, dass Schönschwinger Sutter 1995 das Eidgenössische gewann. Vielleicht kann man hier schon bald die nächste Parallele ziehen, wer weiss…
Stefan Fritsch, Pontoniere Schmerikon

Admin - 21:18:28 | Kommentar hinzufügen

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